1. Monatsmeeting 2026

Die Schneesituation lud diesen Winter bisher eher zum Biken als zum Schneesport ein und am Hausberg Brambrüesch tummelten sich bis kurz nach Weihnachten die Downhill-Enthusiasten zwischen dem Känzeli und der Talstation. Also keine so schlechte Zeit, um sich von Initiator Hitsch Lüscher aus erster Hand zum Alpenbike Park Chur informieren zu lassen.

Die Gelegenheit wurde von den Panathlon-Mitgliedern im ersten Meeting des neuen Jahres denn auch rege genutzt. Auch weniger Bike-affine Damen und Herren waren beeindruckt vom Engagement des Vereins, der es mit fast ausschliesslich freiwilliger Arbeit geschafft hat, Chur zu einem Downhill-Mekka der feinsten Sorte zu machen.
 
Hitsch Lüscher
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..mit Silvio Baselgia (links) 
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Dies geschieht weiterhin mit viel Vereinsarbeit an den Sommerabenden und an diversen Shape-Weekends und durch zwei Pistenbauer, welche durch einen Erlösanteil aus den Bergbahntickets zu total 80% angestellt werden können. Der Verein leistet jährlich ca. 2000 Arbeitsstunden, um die blauen, roten und schwarzen Lines in gutem und fahrsicherem Zustand zu halten, neue Kunstbauten zu erstellen und den Ruf als «besten Bikepark der Schweiz» aufrechtzuerhalten.

Der Betrieb des Bikeparks wird in einem Dreiecks-Verhältnis zwischen dem Verein, den Bergbahnen und der Stadt Chur gewährleistet. Zudem sind die IG Brambrüesch und das Bike Kingdom weitere Partner.

Der Alpenbike Park Chur gilt als anspruchsvoll und europaweit als der Bikepark mit den längsten Saison-Öffnungszeiten. Eine neue Bahn und damit verbunden ein Ausbau des Angebots auch für weniger versierte Bikerinnen und Biker würde die Attraktivität weiter steigern.
(Text Josy Künzler - Bilder Tanja Kälin)


 
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